Hard Rock Café Poro

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.

Montag, 01.10.2012 Geschafft!

Wenn das klappt, dann werden wir euch hier ab jetzt (ja ja, 2 Wochen nach Beginn...) ein wenig erzählen.

Zur Übersicht: 20.09. Abflug Berlin Tegel, 21.09. Ankunft Abu Dhabi, 2 Tage Aufenthalt, 23.09. Abflug Abu Dhabi und dann Ankunft Manila. 26.09.-29.09. Camotes Islands. Da gibt's schon viel zu zeigen und zu erzählen :)

Kommentar schreiben

Montag, 01.10.2012 Auf ging's

Berlin Tegel Check In

Abflug Berlin Tegel, 20.09., 21:50 Uhr. Temperaturen aus der Kleidung ersichtlich =)

AirBerlin war so toll kleine Beutelchen mit Schlafmaske, Ohrpfropfen, Reisezahnbürste + Minizahnpasta und dicken Socken zu verteilen. Nur leider hatten wir ... 4? ... Kleinkinder an Bord, die sich gegenseitig abgewechselt haben beim Schreien.

Ankunft in Abu Dhabi 6:00 Uhr früh. 28° um diese Zeit versprach einen seeehr heißen Tag. Also erstes Ziel nach Koffer abholen: Toilette und umziehen.

Im Bus nach Ankunft

Kommentar schreiben

Montag, 01.10.2012 Abu Dhabi Tag 1

Ankunft, wie gesagt, 6:00 Uhr früh Ortszeit. Unausgeschlafen, schon vom Stehen verschwitzt und völlig orientierungslos in dem Gewimmel arabischer Schriftzeichen, fanden wir uns endlich am richtigen Ausgang wieder und nach weiterem Suchen und Gucken beim öffentlichen Bus Richtung Innenstadt. Kostenpunkt: 3 AED (Vereinigte Arabische Emirate Dirham), das sind ca. 60 Cent.

Da wir die Taschen nicht mehr in das sich öffnende Fach außen bekamen und der Busfahrer so freundlich war sitzen zu bleiben statt das noch verschlossene aufzumachen, durften wir unsere 15 und 20kg durch den engen Gang schleppen. In der Mitte angekommen, öffnete sich plötzlich die Hintertür. Freude pur.

Dafür lernten wir im Bus Russell kennen. Er ist aus Neuseeland und musste zufälligerweise ins dasselbe Hotel wie wir: das Centro Almanhal. Für einen Wohlfühlurlaub in kleineren Zimmern nur zu empfehlen =)

Russell neben M.C. im Bus

M.C.'s Haarfarbenanpassung hatte sich übrigens gelohnt: Sie bekam am Busbahnhof die arabische statt der englischen Version des Stadtplans.

Auf unsere Zimmer mussten wir noch ein wenig warten, also gingen wir ein Frühstückslokal suchen. Und endeten hier:

das Frühstücks - äh - lokalDossas

Frühstücksalbern Russell konnte zumindest die Nahrungsmittel benennen

Drei Tische, Kochecke, Zahlnische, 12 Stühle und ein von uns nicht erforschtes oberes Stockwerk. Essen: Dossas und Rotis. Wie auch immer man das schreibt. Dazu Soßen, eine davon mit einer so scharfen Zutat, die ich zerbiss, dass ich minutenlang nichts anderes tat als Wasser trinken und das Würgen verhindern.

Zurück im Hotel bekamen wir zum Glück endlich unser Zimmer. Das Hotel hatte sogar Pool auf dem Dach (ausprobiert), Fitnesscenter (nicht geschafft), nen kleinen Souvenirshop und dergleichen mehr. Und Internet für 5€/h!!

  riesiger Fernseher mit USB-Steckplatz  Queensize Bett, leider haben sie das zweite Decken-Laken vergessen...Aussicht aus dem 14. Stock

Nach Pool und Nickerchen wollten wir uns abends den Strand ansehen. Der Strand war allerdings über ne lange Strecke nicht begehbar. Und so landeten wir mit Taxifahrerbeihilfe im Heritage Village, einem Museum auf einer vorgelagerten Halbinsel. Ausstellungen in dem Altertum nachempfundenen Hütten, Kunsthandwerk, Tiere und mehr.

Hütte Rüstung? Gewänder sogar altes 'deutsches' Geld hübsches Springbrünnchen wer weiß, wie die heißen?

Nach langem Wandern zum Bus und einem kleinen scharfen Essen in einem Family Restaurant (um 22:00 Uhr saßen da noch Kleinkinder) fielen wir übermüdet ins Bett.

Kommentar schreiben

Montag, 01.10.2012 Abu Dhabi Tag 2

Viel zu früh wieder raus, wir hatten viel vor: Moschee anschauen und Wüstensafari!

In muslimischen Ländern ist der Freitag wie bei uns der Samstag, wurde uns erklärt. Daher konnten wir erst Samstags die Schaich-Zayid-Moschee anschauen (Freitag ist Gebet und kein Touristeneinlass...).

Die Moschee ist die drittgrößte der Welt. Was uns einen ca. 1,2km langen Weg ums Gelände bescherte, weil der Bus an einer Stelle hielt, wo die Eingänge momentan bzw immer verschlossen bleiben....

Und trotz unserer Vorbereitung (keine schulterfreien Oberteile, lange Hosen/Röcke, Kopfbedeckung) wurden wir gebeten, uns Gewänder überzuziehen. Es ist unglaublich warm in den Dingern.

Die Moschee Kleidungsvorschriften schick gemacht Barfuß oder zumindest in Socken ist Vorschrift Eingangshalle Teil der großen Halle Bis zu 40.000 Menschen sollen hier reinpassen Fantastische Verzierungen und Teppiche Du siehst gruselig aus! Und du wie ne Babuschka!

Ein faszinierendes Gebäude + Anlage. Und eine ulkige Erfahrung Gewänder tragen zu müssen. Anschließend ging's zurück ins Hotel, kurze Mittags- und Verschnaufpause, dann Treff unten in der Lobby zur Wüstensafari. Zum Glück hatten wir kaum was gegessen...

Achtung! Das Video ist nicht von uns (gehen nur youtube-Links), aber es vermittelt in etwa einen Eindruck der Fahrt (bei 2:15 könnt ihr abschalten, da nichts interessantes mehr kommt) und Lautstärke runterdrehen - Call on me tönt sonst aus euren Boxen =)

Auto + Fahrer

Nach 10 Min von diesem Rauf und Runter in den Dünen beginnt man zu hoffen, dass es bald vorbei ist. Wir hatten zufälligerweise drei Deutsche aus einem anderen Hotel mit im Auto, die meinten, dass es ein Zuckerschlecken sei gegen die Achterbahn der Ferrari World (schnellste Achterbahn der Welt).

Zum Glück gab es Fotoshooting-Pausen. Hier einige Eindrücke:

Motoren abkühlen lassen Schattenspiele Da hatte jemand seine Schuhe vergessen Handabdruck im Sand Leider kein Sandengel, nur Poabdruck ;) LSF 50+ half: kein einziger roter Fleck am nächsten Tag

Eine weitere Pause bei einer Kamelfarm oder wie man das nennt.

niedlich Eines hat sogar mein Shirt angeknabbert Touribeweisfoto Und noch eins

Angekommen bei der 'Unterkunft', durfte man noch 200m auf einem Kamel reiten, Sandboarding probieren, Quad fahren (heißen die Dinger so?), sich Henna auf die Hände malen lassen, typisch arabische Gewänder für ein Fotoshooting anziehen, Futtern und Trinken, bis nix mehr da war, eine Bauchtanzperformance bewundern, Shisha rauchen und die Sterne anstarren. Die in Leipzig bei klarer Nacht besser zu sehen gewesen wären. Schade. Ach ja: es gab sogar fließend Wasser, allerdings hat man damit den Sand auch nicht von der Haut abbekommen.

Quad und Kamele Ja, auch wir haben es getan Der Abgang ist beinah wie freier Fall Sonnenuntergang über der Wüste Manu sandboardetDas Lager /die Unterkunft Arabische Küche. Zumindest teilweise Bauchtanz mit Laienunterstützung Partytime Russell. Aiman, Dawood - zwei Malaien auf dem Weg nach UK

Halb zehn ging's schon wieder zurück zum Hotel. Todmüde Taschen packen und Wecker stellen.

Kommentare (1)

Montag, 01.10.2012 Abu Dhabi Tag 3

Abflug.

Nach einem tollen Frühstück (Pancakemaschine!) Taschen schnappen, Taxi ordern und zum Flughafen. 9:25 Uhr Ortszeit ging's los.

Etihad - was ein Comfort! Unterhaltung am Platz (Bildschirm zum Film gucken, Musik hören, Flugroute verfolgen etc), Unmengen Essen und: 2 Kleinkindern. Diesmal schrie nur eines, das dafür umso vehementer. Da half nur 10h am Stück Filme gucken.

Zum Abschluss noch einige Bilder aus Abu Dhabi. Eine Stadt voller Widersprüche und Hitze. Aber ziemlich freundliche Menschen, viele davon eigentlich Inder oder philippinische Gastarbeiter. Achtet bei den Stadtbildern auf die krassen Gegensätze von Abrissbuden neben hochmodernen, glatt polierten Gebäuden...

Die Al Wahda Mall 5 Gehminuten vom Hotel Die Mall von innen Dessousladen o.O Komplex hinter dem Hotel Hochhaus an Hochhaus Und die Zwischenräume sehen so aus Ein kleiner Laden Spiegelbilder Im Bus mit aufgedrehter Aircon Das ist sowas von praktisch! Buswartehäuschen mit Aircon - angenehm! krasser Unterschied Nahaufnahme Und unten drin sind tatsächlich noch kleine Geschäfte die besseren Hochhäuser Muslima in der Mall Ein Mann und seine Frau, die ihm stets folgt Drei Araber im Heritage Village Skyline bei Nacht Gebadet wird, wenn die Sonne nicht mehr scheint Lustige Gefährte

Kommentar schreiben

Montag, 01.10.2012 Zwischenstop

So Leute, Abu Dhabi abgehakt. Nu kommen die Philippinen.

Die Statistik sagt, dass mittlerweile 16 Besucher auf der Seite waren. Seid doch so nett und schreibt uns auch mal, wie's euch geht bzw Fragen oder Kommentare. Das wäre wirklich, wirklich toll. :-)

Bis demnächst!

Kommentare (1)

Mittwoch, 03.10.2012 Schokoladenbrot

Zurück in Manila sind wir innerhalb weniger Tage zu Schokoladenbrot- und Calamansi-Süchtigen mutiert. Ich gebe mir trotzdem Mühe die nächsten Einträge noch heute folgen zu lassen. Und ein Schokobrotrezept zu finden. Das mit dem Exportieren wird schwieriger als gedacht von wegen Haltbarkeitsdatum... ;)

Und wer schonmal Ube (Yamswurzel) in Gebäck probiert hat, möge hier bitte anmerken, wie es schmeckt. Da haben wir uns noch nicht so ganz rangetraut.

Ein weiterer Tip: Bananen-Mango-Shake. Wir bräuchten einen trag- bzw. idealerweise faltbaren Mixer, haha.

Kommentar schreiben

Mittwoch, 03.10.2012 Kurzer Aufenthalt Manila

Bevor es weiterging auf die Inseln, die kleineren Inseln - wie wir jetzt wissen, bestehen die Philippinen aus ca. 7000 Inseln - waren wir knappe 3 Tage in Manila. Stadt ein wenig ansehen, permanente Unterkunft suchen und Reisemöglichkeiten checken, bevor M.C. am 1.10. mit dem Referendariat beginnen musste.

Unsere Unterkunft: das St. Illian's Inn. Die wahre Größe des ... Hostels ließ sich schwer abschätzen, da es vor den Zimmerchen einen Mini-Innenhof gab, auf dessen anderer Seite wiederum Zimmer waren und es Treppen nach oben gab. Wir hatten jedenfalls eine Sardinenbüchse für uns. Mit krachender Aircon, "Bädelein" (schätzungsweise jeden Tag ein blauer Fleck, nur um in die Dusche zu gelangen), einem hochmodernem TV, der sogar amerikanische Sender zeigte und dem ulkigsten "Safe", der uns jemals unter die Nasen gekommen war.

Sorry für den Toilettenanblick, aber es gab einfach keinen Winkel, aus dem man mehr Bad aufs Foto bekommen hätte. Stellt euch einfach vor: links ist die Dusche, das Waschbecken kann man ja im Ansatz sehen und rechts davon sind noch ca. 20cm...

  St. Illian's Inn Das Bad Safety Box Seite Safety Box vorne

Auch hier schien man davon auszugehen, dass zwei Frauen in einem Queensize Bed nur eine Decke bräuchten. Zum Glück gab's noch eine warme als Extra.

Und wir hatten endlich Wi-Fi! Allerdings nur in der Lobby, weshalb wir teilweise einen halben Tag dort verbrachten =)

Bevor wir die schönen Seiten entdeckten, war unser erster Eindruck recht ernüchternd: unglaublicher Verkehr zu scheinbar allen Tageszeiten, Schmutz, Smog, schlechtes Englisch - und das ist die zweite Amtssprache. Dabei waren die Menschen immer zuvorkommend und überfreundlich. Manchmal war es anstrengend, die ganzen anhupenden freien Taxis und Händler in den Passagen abzuwimmeln.

M.C.'s neuer Palast, haha ein Kanal, schätzungsweise  Die Straße zum HostelVerkehrsregler sind nicht zu beneiden

Der Verkehr inkl Ansicht von Jeepneys Eine Zahnklinik

Der Verkehrsregler muss ein unglaublich wahnwitziger oder mutiger Mensch oder beides sein. Als Passant traut man sich kaum über die Straße, selbst wenn kein Auto kommt, und er steht da mitten auf der Kreuzung, atmet in einer Tour Abgase und regelt das Wer-Wann. Auf dem Verkehrsbild sind zwei Jeepneys zu sehen. Kleine Busse, die hinten offen sind, sodass man überall zu- und aussteigen kann. Auch Fenster haben sie keine, die Öffnungen werden bei Regen mit Planen bedeckt, die manchmal sogar von den Passagieren festgehalten werden müssen. Mitfahren kostet - egal welche Strecke - 8 Pesos, das sind ca. 16Ct. Bevor man mitfährt, sollte man sich jedoch eine Atemmaske aufsetzen, sonst geht es einem wie dem Verkehrsregler (keine Ahnung, ob das hier auch Polizisten sind).

Einen Tag sind wir duch das RCBC-Plaza, ein gigantisches Hochhaus, in dem sich die Deutsche Botschaft unter anderem befindet, und eine Menge Malls (Einkaufshäuser überdimensionaler Größe) geführt worden. Das Irreste war: 6 Malls, die alle miteinander verbunden sind!! Da könnte man Wochen verbringen, bis man jeden einzelnen Laden auch nur kurz beehrt hat. Und die Food-Corner (Fressecke, nennen wir das mal ^^ )! Bestimmt 30 verschiedene Fastfoodketten oder ähnliches. Da fällt das Auswählen nicht leicht. Mongolisch hat aber prima geschmeckt. Und erst die Bananenfritters (frittierte Bananenscheiben und was sie sonst noch damit angestellt haben - Zimt viell). Darin hätten wir schwelgen können, wenn wir nicht schon pappsatt gewesen wären.

Taxen sind hier übrigens sehr günstig, um nicht zu sagen billig. Grundpreis sind 40PHP (80Ct) und alle 300m kommen nochmal so 3,5PHP dazu. Für 3km also 75PHP, das sind 1,5€. Nahezu alle Taxen haben Aircon an, was im schlimmsten Fall zu Frostbeulen führen kann. Lachend

Bevor wir uns auf zu den Camotes machten, entschied sich M.C. für ein kleines 1-R-Appartement in der Nähe der Botschaft. Blick auf Pool und den Rest des Komplexes sowie einige Hochhäuser in der Nähe. Kleines Bad, dessen eine Hälfte die Dusche ist (sehr praktisch, diese Bewegungsfreiheit) und Küche im Zimmer. Bilder später einmal.

Jetzt geht's ab ins, nun ja, Fast-Paradies! Lächelnd

Kommentare (2)

Mittwoch, 03.10.2012 Manila - Cebu - Danao City - Camotes Islands

Was schaut man sich an, wenn man auf den Philippinen ist und einige Tage frei hat?

Richtig, gar nichts. Man fliegt/fährt zu den weißen Sandstränden - die, nebenbei gesagt, teilweise aus Fischexkrementen bestehen. Zunge raus

Nach Lonely Planet wälzen und Billigairlines checken, fiel unsere Wahl auf die sogenannten Visayas, eine Inselgruppe um die Insel Cebu (Sebuh gesprochen), südlich der Hauptinsel Luzon, auf der Manila liegt. Da Cebu selber die günstigste Flugmöglichkeit war, buchten wir bei Tiger Airways dorthin. Wir wollten gerne ohne andere Touristen sein, also schauten wir uns vorab nach einer weniger besuchten Gegend um. Die Camotes Islands schienen perfekt. 2 Fährstunden von einer Stadt eine Autostunde nördlich von Cebu, östlich der Insel, liegen drei schnuckelig kleine Inselchen: San Francisco Island, Poro und Ponson (auch wenn das englische Wikipedia von 4 Inseln mit leicht anderen Namen spricht). Unterkünfte schien es laut Internet nicht allzu viele zu geben. Wir schrieben einfach mal eine an und buchten den Flug. Einen Tag vor Beginn der Reise, spontan wie immer.

Manila hat ja nicht nur einfach den Ninoy Aquino Airport, sondern der besteht aus 4 Terminals, die recht weit voneinander entfernt liegen und unterschiedlichen Zwecken dienen. Einer ist zum Beispiel hauptsächlich für internationale Flüge, ein anderer für nationale.

Wir tippten nach den Angaben auf unserem E-Ticket auf den Terminal 1, erreichten ihn nach massivem Stau auch recht pünktlich und waren, Gott sei Dank, am richtigen Terminal.

Die Sicherheitskontrollen: ein Witz. Wir durften beide unsere 0,5l Wasserflaschen mit durchnehmen, unter der mündlichen Auflage, sie vor Boarding noch zu leeren. Check In: noch ein Witz, wie allerdings meistens bei ausschließlich Handgepäck. Wenn ich unsere Boardingtickets wiederfinde, gibt's davon nen Bild: es waren kleine Zettelchen, wie in Deutschland Kassenbons aussehen...

Normalerweise zahlt man auf den Philippinen beim Abflug noch Flughafengebühren. Aus welchem Grund auch immer - sie wurden bei uns nicht erhoben.

Da uns das Hotel nicht geantwortet hatte und auch niemand ans Telefon ging trotz beinahe telefonterrorartigem Anrufen, suchten wir im Internet nach einer anderen Unterkunft und stießen auf das Pagay Beach House & Resort. Keine Tripadvisorbewertungen, aber ein sofort entgegengenommener Anruf. Schlechte Verbindung von den Münztelefonen, also ausgemacht, dass wir die Fähre nehmen, dann abgeholt werden und uns dann entscheiden können. Name der Anruferin: Peach, wie die Frucht. =)

Das Boarding: Einfach mal am Rand des Rollfelds langgeführt, direkt zur Maschine, Abtrennungen gab's nicht, nur nette philippinische Wegweiser. In der Maschine waren wir zufälligerweise neben einer anderen Deutschen aus Freiburg platziert, die auf dem Weg nach Cebu war, um dort mit einer Freundin zum Urlaub zusammenzutreffen. Gute Ablenkung von dem Umstand, dass die Airline nach EU-Richtlinien keine Starterlaubnis bekommen hätte. Allerdings: pünktlicher Start, absolut strikte Beachtung der Sicherheitsvorschriften (weil ich es nicht sofort checkte, dass mein Sitz noch hinten war, wurde mir ein wenig unsanft in die aufrechte Position nachgeholfen) und pünktliche Landung. Dort genauso wie beim Start: übers Rollfeld ins Gebäude zu Fuß.

Nach der Ankunft ewiges Hin und Her wie am besten nach Danao. Da kein Fährzeitenplan vorhanden und niemand iwas wusste, wurde uns geraten statt des Busses ein privates Taxi zu einem festen Preis zu nehmen. Super. Taxifahrer war nett, brachte uns gut hin. Auf dem Weg:

Ziegen auf dem FußwegZiegen (rechte Mitte) ohne Zäune unterwegs

seltsame Vehikel und Häuschen Keine Ahnung wie die heißen Sammelpunkt Barbierladen Küche an der Straße Eine der hunderttausend Kirchen auf dem Weg Wasser!

Viel zu früh in Danao abgesetzt (inklusive der Karte des Fahrers, falls wir einen Chauffeur auf Cebu gebrauchen sollten, wie wir auch ca 10 weitere zu unterschiedlichen Gelegenheiten bekamen), kauften wir die Tickets, aßen einen Teil unseres Proviants auf der Seite der Straße, wo wir nicht alle 30 Sekunden irgendetwas angeboten bekamen und schauten uns die größere Kirche direkt neben uns an. Statt einer Messe oder ähnlichem gab's mehr als 30 Min Gebimmel der unterschiedlichsten Melodien. Und: Dresscode.

Kirche Dresscode

Dann endlich Abfahrzeit, vorher noch Kekse und Cracker besorgt, los konnte es gehen.

Die Fähre Danao im Abendlicht

In Consuelo, dem Ankunftshafen, suchten wir ein wenig und waren schon entsetzt, dass wir in der Dunkelheit niemanden mit einem Schildchen nach uns suchen sahen, als wir es plötzlich entdeckten: ein schönes, fettes PEACH auf weißer Pappe. Grinsend stiegen wir ein und fuhren durch die Dunkelheit zum Resort. Das stellte sich als ein klitzekleines Häuschen direkt am Ozean mit etwa 8 Räumen unterschiedlichen Komforts (Aircon / Fan, mit/ohne eigenes "Bad") heraus. Leider waren die freien Zimmer nicht nur recht klein mit einem noch winzigeren Bad, sondern auch preislich überzogen. Aber um die Uhrzeit waren wir froh erstmal im Trockenen zu sein. Dann: der Koch war grade in den Feierabend verschwunden, also führte uns jemand am Strand entlang zu den kleinen 'Restaurants', wo sich noch ein offenes fand. Auf der anderen Seite der Tische lag ein Mann auf einer Plattform vor der Waschmaschine und schlief. Hunde trieben sich überall herum. Soap Operas auf Filipino liefen in dem kleinen Fernseher. Wir fühlten uns ein wenig im falschen Film und gingen nach dem Essen gleich zurück und ins Bett.

Kommentar schreiben

Sonntag, 07.10.2012 Camotes Teil 2: Neuer Tag, neues Glück

Die Nacht im Payag verbrachten wir mit sehr wenig Schlaf. Abgesehen von der - wie immer - lauten Aircon schienen wir die Fenster zum Weg vor dem Resort zu haben. Wir konnten ziemlich oft Motorengeknatter irgendeines Motorrads hören.

Das Duschen am nächsten Morgen war eine Erfahrung für sich: kaltes Wasser und ein Duschschlauch, der an der Wand so angebracht war, dass man beim 'normalen' Duschen das ganze Bad unter Wasser gesetzt hätte (es war viell 2,5 qm groß). Die Alternative war eine ... asiatische? ... Dusche: aus einem Eimer mit einer recht großen Schöpfkelle Wasser holen und sich damit übergießen. Das Waschbecken als Platz zum Haare waschen ging auch nicht. Man musste schon beim Zähne putzen aufpassen, dass man das Ding nicht aus Unachtsamkeit verfehlte.

Das Frühstück. Es gab immerhin mehr als zwei verschiedene Gerichte zur Auswahl. Alle mit Ei und Reis. Allerdings verstehen die Filipinos unter Hot Dog etwas anderes als wir: ein knallrotes, gummiartig aussehendes Würstchen. Wenigstens den Reis und das Ei konnte man genießen. Und die Aussicht war sowieso atemberaubend.

Ausblick Ausblick vom Rand der Veranda

Wie wir da so saßen und überlegten, was wir anstellen wollen, ob wir uns eine andere Unterkunft suchen oder nicht, vergrub der 'Gärtner' den Seetang, der durch die Flut angespült worden war und stiftete einen anderen an Kokosnüsse von den Palmen zu holen. Ein weiterer Beweis, dass Mensch und Affe verwandt sind (linkes Foto):

High up in the palm tree Zigarette im Mund und Buschmesser geschwungen

Fachmännisch aufgeschnitten kostete uns der Früstücksdrink 20PHP (40Ct) pro Kokosnuss. Währenddessen entdeckte M.C. Handtücher als Kopftuchersatz ^^

Kokosnuss zum Frühstück Handtuch als Kopftuch

Letzten Endes entschieden wir uns, dass wir mal einen Blick auf die anderen Unterkünfte im Ort werfen sollten. Wir wanderten den Strand lang und kamen zum Santiago Bay Garden & Resort. Die hatten uns nicht auf die Mail geantwortet, waren nicht ans Telefon gegangen und Tripadvisorkommentare sagten meist 'Unfreundliches Personal'. Allerdings waren 10€ pro Nacht weniger und dafür ein komfortableres Zimmer mit einem etwas größeren Bad und Swimmingpool über den Felsen zum Strand zu verlockend, um nicht doch mal reinzusehen. Nach kurzer Absprache mit dem Personal (unhilfreich und unaufmerksam wäre passender als unfreundlich), hatten wir ein Zimmer reserviert, gingen zurück, packten, zahlten, gingen und bezogen unser neues Reich.

Dusche

Der Duschbereich war diesmal so groß, wie unser Bad im Payag. Wo wir leider vergaßen Bilder zu machen. Verdrängten. Wie auch immer.

M.C. war so energiegeladen, dass sie beim Zimmer mit Licht durchfluten lassen durch Gardinen öffnen etwas zu energisch zu Werke ging.

M.C., die Bärenkräfte offenbarte

Ein paar Bilder zum Resort und dem Ausblick von der Anhöhe.

Ein Flügel des Resorts Blick über Pool zum Strand Resortrestaurant versteckt hinter Palmen Terasse unter Palmen über Strand Passende Bemalung an Funktionshäuschen Vollbild Grün mit Strohschirm

Nachdem wir kurz in den Pool gesprungen waren (ein toller Blick direkt vom Pool nach unten auf den Strand), zogen wir uns um und ließen uns von einem Motorradchauffeur zum Partnerresort Mangodlong Rock Resort bringen, um da ein wenig zu paddeln.

Da es keine Möglichkeit gab unsere Wertsachen unter wasserdichtem Verschluss mit in den Kayak zu nehmen und die Wellen Nasswerden versprachen, gibt's hier leider keine Fotos. Es war ein lustiges Wellenreiten und nach 30 min waren unsere Hosen nass. Und der arme Santiago (Motorradchauffeur) wurde während der Rückfahrt auch noch eingeweicht.

Zurück im Resort waren wir hungrig. Also runter zum Strand, um eines der kleinen Restaurants zu testen. M.C. wollte unbedingt eine weitere Kokosnuss. =)

Auf dem Weg runter verliefen wir uns in dem Streckengewimmel des Resorts und landeten in einer Sackgasse, die keine 5m vom eigentlichen Ausgang endete. Während ich zu faul war den ganzen Weg zurückzutratschen und lieber kurz Gummipuppinastik machte, wanderte M.C. ganz tugendhaft auf dem Weg zurück. Das sah dann so aus:

Akrobatik unter freiem Himmel M.C. auf dem Weg

Unten am Strand waren die Anwohner damit beschäftigt während der Ebbe den von der Flut angspülten Seetang zu vergraben. Wir sammelten Muscheln und entdeckten plötzlich kleine Krebse, die sich in leeren Muscheln versteckten (Einsiedlerkrebse oder?) und mit ihnen vor uns wegliefen. Da war Geduld beim Fotofieren gefragt.

Einer gibt Tips, der andere schuftet Wir haben ihn doch erwischt!!

Im Restaurant ließen wir uns eine Nudel-Gemüse-Suppe und Kokosnuss bzw. Bananen-Mango-Shake schmecken. Dabei wuselte ein Hundchen um die Hütte rum, den ich am liebsten mitgenommen hätte. Verglichen mit vielen anderen Hunden der Insel sah er rein äußerlich auch gesund aus. Nachdem wir noch den Sonnenuntergang am Strand bewundert hatten ging's zurück zum Resort, dort ein wenig auf dem Glände rumgucken und den warmen Abend mit Buch vorm Zimmer ausklingen lassen.

Der Tresen dient nachts als Schlafnische Überall Karaokemaschinen Aussicht während des Essens Suppe, schmeckte viel besser als sie aussah Hundchen Das Resort in der Abenddämmerung Strand nachts

Hatten wir schon erwähnt, dass es gegen 18.00 Uhr Ortszeit dunkel wird/ist? Jetzt wisst ihr's ;)

Kommentare (1)